Art and Therapy Heilhof
El Camino I SCULPE VIAM TUAM
Ganzheitliches Therapie- und Retreatzentrum in Daun, Vulkaneifel
1. Executive Summary
El Camino – SCULPE VIAM TUAM steht für ein innovatives Therapie- und Retreatzentrum in Daun, das Kunsttherapie, Psychotherapie, tiergestützte Behandlung und achtsamkeitsbasiertes Wandern miteinander vereint. Die Antragstellerin – Bettina Klimpel – verfügt über langjährige Erfahrung in der Leitung eines kunsttherapeutischen Zentrums auf Lanzarote. Ziel des Vorhabens ist die Gründung eines Heilhofes in einem historischen Landhaus in Daun-Neunkirchen. Das Projekt soll regionale Gesundheitsstrukturen stärken, kulturelles Erbe erhalten und neue Angebote für Betroffene psychischer Belastungen schaffen.
2. Gründerprofil
Bettina Klimpel M.A.
- Kunsttherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Leitung von Art and Therapy auf Lanzarote seit 2008
- Internationale Fortbildungen in Trauma-Arbeit, Expressive Arts, buddhistischer Psychologie, C.G. Jung
- Langjährige Erfahrungen in therapeutischer Praxis, Projektleitung, Retreat-Konzeption
Michael Maier, Dipl.-Kaufmann
- Zertifizierter Wanderführer im Deutschen Wanderverband, Eifelverein Ortsgruppe Köln
- Verantwortlich für Natur- & Wanderformate, Netzwerkpflege in der Region
- Projektleitung, kaufmännische Praxis
3. Projektidee & Angebot
Das Therapiezentrum bietet:
- Einzeltherapie (kunsttherapeutisch, psychotherapeutisch, körperzentriert)
- Retreats mit Themenschwerpunkten (Trauma, Burnout, Neuorientierung)
- Tiergestützte Therapie
- Künstlerische Workshops und Atelierarbeit
- Achtsamkeitswanderungen & meditative Naturformate in der Vulkaneifel
- Psychosoziale Intensivangebote mit Unterkunft & Betreuung
Besonderheit:
Kombination aus therapeutischer Arbeit, künstlerischer Entfaltung und bewegungsbasierter Naturerfahrung – einzigartig in der Region
4. Standort & Immobilie
- Historisches Anwesen in Daun, Vulkaneifel
- Haupthaus
- Therapiebereich I Praxis und Atelier
- alte Scheune
- geplanter Umbau zum Malatelier und Gruppenraum
- Raum für lokale Angebote I offene Tür
- alter Stall
- geplanter Umbau zu einem barrierefreien Mehrzweck-Gruppenraum
- Atelier I tiergestützte Therapie I Meditation I TaiChi - QiGong I Gesprächskreise
- Raum für lokale und überregionale Angebote I Wochenend-Workshops
- alte Schmiede
- geplanter Umbau zur barrierefreien Töpfer-Werkstatt
- Handtöpfern und Töpfern an der Scheibe
- Lokale und überregionale Angebote I Wochenend-Workshops
- Außenbereich
- Meditation I Yoga I Tai Chi I Gruppenarbeit I Wandereinstieg
- Freizeit I Grillabende
- Nebenhaus
- Gästebereich mit 5 Schlafplätzen für Retreatgäste
- Haupthaus
5. Zielgruppen
- Erwachsene mit Trauma-Erfahrung oder psychosozialen Belastungen
- Menschen mit Burnout und Neuorientierungsbedarf
- Frauen I Männer in Lebenskrisen
- Menschen mit Beeinträchtigungen (barrierefreie Angebote geplant)
- Gesundheitsinteressierte auf Retreat-Suche
- alle Menschen, die Freude daran haben, ihre Kreativität zu entdecken und sich künstlerisch auszuprobieren
- Wanderfreunde auf der Suche nach spannenden Angeboten
- alle Menschen, die den umliegenden Städten entfliehen und im 'GESUNDLAND VULKANEIFEL' zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen möchten
6. Marktanalyse
- Regionale Versorgungslücke bei spezialisierten Therapie- und Retreatzentren
- Zunahme psychischer Erkrankungen, insbesondere nach pandemischen Belastungen
- Trend zu Retreat-Reisen & Naturheilung
- Kooperation mit lokalen Netzwerken (z. B. Eifelverein, Gesundheitseinrichtungen)
- Synergien mit Tourismus und nachhaltiger Regionalentwicklung
7. Marketing & Vertrieb
- Website: www.art-and-therapy.com
- BLOG Netzwerk www.art-and-therapy.com/Blogs.243.de.html
- Partnerseite: www.therapie-urlaub.de
- Online-Marketing: Retreatplattformen, Social Media, Newsletter
- Kooperationen mit Ärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen
- Teilnahme an regionalen Events & Netzwerktreffen
- Pressearbeit & PR: Fachmedien, lokale Medienberichte
8. Rechtsform & Organisation
- Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
- Geschäftsführung: Bettina Klimpel & Michael Maier
- Mitarbeitende: Honorarkräfte (Therapie, Begleitung, Organisation)
- Partnernetzwerke für Wanderangebote und tiergestützte Arbeit
- Verwaltung, Buchhaltung: Extern mit Steuerberater
9. Finanzplanung (grobe Übersicht)
Priorität Einrichtung vor Umbau
Phase 1:
Einrichtung Haupthaus & Betriebsstart (sofortige Umsetzung)
Der Hauptfokus der Projektumsetzung liegt auf der sofortigen Einrichtung des Haupthauses, da dies die Voraussetzung für den frühestmöglichen Start der therapeutischen Arbeit ist. Das Haupthaus verfügt über einen großzügigen Therapiebereich im Erdgeschoss für Praxis und Atelier.
Der Therapiebereich wird mit vorhandenen Therapie-, Kreativ- und Einrichtungsmaterialien aus dem bestehenden Zentrum auf Lanzarote ausgestattet – inklusive Fachliteratur, Mobiliar und 12 ausgebildeten Therapiekatzen. Damit kann das Angebot unmittelbar nach Umzug aufgenommen werden.
Phase 2:
Einrichtung Nebenhaus für Retreatgäste
Ergänzend dazu erfolgt im Herbst 2026 die Einrichtung der Schlafzimmer und der Gemeinschaftszonen im Nebenhaus als Übernachtungsmöglichkeit für Retreatgäste.
Geschätzte Gesamtkosten: 10.100 €
Phase 3:
A) Umbau Bad im Haupthaus
Erweiterung I Toilette mit Zugang von Scheune und Stall I barrierefrei
Geschätzte Gesamtkosten: 24.530 €
B) Umbau Stall zum barrierefreien Mehrzweck-Aufenthaltsraum
Gemeinschaftsraum I Atelier I Yoga - Meditation I tiergestützte Therapie I Gesprächskreise I Zusammenkünfte i inklusive Angebote
Geschätzte Gesamtkosten: 15.000 - 25.000 €
Phase 4:
Umbau alte Schmiede zur Töpferwerkstatt
Handtöpfern und Töpfern an der Scheibe I Therapie I Kurse I Inklusive Angebote
Geschätzte Gesamtkosten: 10.000 - 12.000 €
Phase 5:
Umbau Scheune zum Atelier und Gruppenraum
Die alte Scheune wird das Herzstück unseres Heilhofs.
Sie befindet sich auf zwei Ebenen.
A) Unterer Bereich von ca. 19 m²
B) Alter Heuschober - obere Ebene von ca. 41 m²
Beide Ebenen sollen durch eine Treppe verbunden werden.
Geschätzte Materialkosten: 30.000 - 42.500 €
plus Arbeitskosten und Kosten für Baugenehmigung und Statiker etc.
Umbauten der Scheune, des Stalls und der Schmiede verbessern die langfristige Infrastruktur und Angebotsvielfalt, stehen aber nicht im Vordergrund der Gründungs- und Erstbetriebsphase.
Die Nebengebäude (Scheune, Stall, Schmiede) befinden sich im baulich ursprünglichen Zustand und erfordern eine umfassende Renovierung bzw. Sanierung. Aufgrund ihres Alters und teilweise fehlender Infrastruktur sind Maßnahmen wie Dämmung, Strom- und Wasseranschlüsse, Bodenerneuerung, Dachsanierung sowie Innenausbau notwendig. Die genaue Umsetzung ist abhängig von bautechnischen Gutachten, Nutzungskonzept und architektonischer Planung.
Geplanter Investitionsrahmen:
ca. € 79.000
(Platzhalterwert – exakte Kosten folgen durch Kostenvoranschläge und Bauplanung)
Kostenübersicht
| Posten |
Betrag (€) |
|---|---|
|
Hauskauf |
285.000 |
|
Kaufnebenkosten |
20.000 |
| Gründungskosten & Baugenehmigungen | 5.000 |
|
Umzug & Tiertransport |
20.000 |
|
Einrichtung & Ausstattung Nebenhaus |
10.100 |
|
Umbau Toilette für Stall und Scheune |
24.530 |
| Umbau Stall / Schmiede / Scheune | 79.000 |
|
Geschätzter Gesamtbedarf |
443.630 |
Finanzierungsquellen:
- Hauskauf – finanziert über Hausbank
- Kaufnebenkosten - Eigenmittel
- Umzug und Tiertransport - Eigenmittel
- Einrichtung & Ausstattung Haupthaus / Praxis und Atelier - Eigenmittel
- LEADER-Förderung beantragt für
- Umbau und Erweiterung Bad im Haupthaus
- Umbau Stall zum barrierefreien Mehrzweck-Aufenthaltsraum
- Umbau Schmiede zur barrierefreien Töpferwerkstatt
- Umbau Scheune zum Atelier und Gruppenraum
- Rest aus Eigenmitteln und Einnahmen - siehe Businessplan
- Umsatzprognosen ab Jahr 2: Break-even geplant
10. Zeitplan
|
Phase |
Zeitraum |
|---|---|
|
Vorbereitung & Finanzierung |
Aug–Nov 2025 |
|
Hauskauf |
Dez 2025 |
|
Organisation Umzug |
Feb-Apr 2026 |
| Förderantrag für Umbauten | März 2026 |
|
Phase 1: Umzug Einrichtung Haupthaus Freiberufliche Tätigkeit |
Mai 2026 |
|
Phase 2: Einrichtung Nebenhaus für Retreatgäste Gründung GbR |
Sep-Okt 2026 |
|
Phase 3: Umbau / Erweiterung Bad im Haupthaus Umbau Stall |
März-Juni 2027 |
|
Phase 4: Umbau alte Schmiede zur Töpferwerkstatt |
Sep-Okt 2027 |
|
Phase 5: Umbau Scheune zum Atelier und Gruppenraum |
März-Mai 2028 |
|
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11. Chancen & Risiken
Chancen
- Modellprojekt im psychosozialen Bereich
- Vernetzung mit lokalen Akteuren
- Hohe Nachfrage nach integrativer Therapie
- Stabilität durch Gründererfahrung
Risiken & Gegenmaßnahmen
- Verzögerungen beim Hauskauf → Alternativobjekte prüfen
- Tiertransport-Logistik → Spezialdienstleister mit EU-Erfahrung
- Projektkommunikation → transparente Website & Blogformate
12. Gesellschaftlicher und therapeutischer Mehrwert des Therapiehauses
Das geplante Therapiehaus in Daun bietet ein ganzheitliches, ressourcenorientiertes Konzept, das Menschen in belastenden Lebensphasen unterstützt und ihnen einen geschützten Ort für Rückzug, Selbsterfahrung und Heilung eröffnet. Es verbindet bewährte psychotherapeutische Ansätze mit tiergestützten, kreativen und meditativen Methoden und Bewegung in der Natur, die von erfahrenen Fachkräften professionell begleitet werden.
In einer Zeit zunehmender psychischer Belastungen – etwa durch soziale Isolation, beruflichen Druck und postpandemische Folgen – schafft das Projekt einen Raum für intensive therapeutische Prozesse. Das Angebot richtet sich an Personen mit Erschöpfungszuständen, Angst- und Belastungssymptomen, psychosomatischen Beschwerden sowie transformativen Lebenssituationen.
Zusätzlicher gesellschaftlicher Mehrwert entsteht durch:
- Stärkung der regionalen psychotherapeutischen Infrastruktur
- Erhalt und Aktivierung leerstehender Bausubstanz mit sozialem Nutzen
- Integration tiergestützter Therapie
- Spezialisierte Angebote für Frauen, pflegende Angehörige und Menschen mit komplexen Belastungsbildern
- Verbindung von Naturraum, Achtsamkeit, Kreativität und innerer Prozessarbeit
- Entstehung einer lebendigen kulturellen Begegnungsstätte mit inklusiven Angeboten
Wichtig bei der Konzeptionierung des Projektes war und ist uns die Stärkung der Region Vulkaneifel und die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten:
- Formung einer auf Dauer zukunftsfähigen lebenswerten Gesellschaft durch soziale Sicherheit, Lebensqualität, Gesundheit und soziale Integration
- die Erhaltung einer lebenswerten Gesellschaft für die nachfolgenden Generationen durch respektvolle Begegnung zwischen Mensch und Natur.
- Beitrag zur ökonomischen Nachhaltigkeit durch Einbindung lokaler Akteure (Handwerker, Gastronomie, Handel) und Zusammenarbeit mit ortsansässigen Körpertherapeuten, Yogalehrern und anderen sozialen oder Gesundheits-Dienstleistern.
Mittelfristig soll das Haus auch Fortbildungen, Supervisionen und spezialisierte Gruppenangebote für Fachpersonen und Institutionen der psychosozialen Versorgung ermöglichen – und so zu einem lebendigen Zentrum für Heilung und fachliche Vernetzung in der Region werden.